Der Paradigmenwechsel von der Organisation als Maschine hin zum lebendigen Organismus erfordert neue Bewertungsverfahren zur Gewährleistung von Vergütungstransparenz und Fair Pay in agilen Organisationen.
Paradigmenwechsel? Sind Organisationen Maschinen oder lebendige Organismen?
Mit der Ausrichtung der Unternehmen auf „New Work“ oder „agile Organisation“ geht in der Regel auch ein Paradigmenwechsel einher. Bis vor wenigen Jahren wurden Organisationen noch mittels der Maschinenmetapher erklärt. Seit einigen Jahren wird nun eher die Metapher des lebendigen Organismus verwendet. Die McKinsey Agile Tribe, eine Gruppe von über 50 globalen Beraterkollegen, mit Fachwissen aus den Bereichen Digital, Operations, Marketing und Organisation, beschreibt dies informativ in dem Artikel „The five trademarks of agile organizations“.

Sind hierarchische Strukturen noch erforderlich?
Bedingt durch diesen Paradigmenwechsel werden hierarchische Strukturen als Hemmnis für den Erfolg agiler Unternehmen empfunden. Ist das richtig?
Auch lebendige Organismen basieren auf Organisationsebenen. Es gibt die Ebene der Zellen und darüber die Ebene des Organismus, bestehend aus Gewebe, Organen und Organsystemen. Jede dieser Ebenen ist dynamisch und doch im Sinne einer hierarchischen Ordnung stabil. Übertragen auf agile Organisationen bedeutet dies, dass auch flexible Jobdesigns in einer relativ stabilen Jobarchitektur vorkommen.
Ist die Jobarchitektur in einer agilen Organisation bewertbar?
Auf jeden Fall! Gerade für Fragen der Vergütung wird eine Bewertung der Stellen bzw. Funktionen benötigt, um nicht zuletzt den gesetzlichen Anforderungen und der Transparenz innerhalb der Organisation zu entsprechen. Es kommt aber auf das Instrument der Bewertung an. Klassische Stellenbewertungsverfahren basieren auf dem Genfer Schema. Dieses setzt vor allem auf das formale Kriterium der Ausbildung, auch Fachkenntnis oder Wissen genannt. Auch die anderen sieben Kriterien sind sehr formalistisch. Damit entsprechen Stellenbewertungsverfahren auf Basis des Genfer Schemas eher einer statischen Betrachtungsweise.
Agile Organisationen benötigen ein einfaches und angepasstes Bewertungsverfahren!
Für agile Organisationen ist jedoch eine andere Herangehensweise erforderlich! Hier kommt es in erster Linie auf die Entscheidungskompetenz an. Diese wechselt erfahrungsgemäß nicht in kurzen Zeitabständen. Angesichts der Halbwertszeit von Fachwissen, kommt es in agilen Organisationen heute weniger auf formale Ausbildungswege, sondern vor allem auf eine übergreifende Kenntnis und Fähigkeit der Verwertung diese Kenntnis im Unternehmen an.
Ein Kennzeichen agiler Organisationen ist zudem die dynamische Veränderbarkeit der Organisation. Das bedeutet, dass die Stellenbewertungssystematik ebenfalls schnell auf neue Jobdesigns und eine geänderte Jobarchitektur reagieren muss. Klassische Bewertungssysteme sind häufig sehr schwerfällig und nur mit hohem Berateraufwand zu aktualisieren. Hier wird ein schnell agierendes System, wie „easygrading“ benötigt.
Mit „easygrading“ wird Stellenbewertung in agilen Organisationen schnell und einfach möglich. Die Entscheidungskompetenz und vernetztes Denken im Unternehmen stehen im Vordergrund. Die Methode ist online im Unternehmen anwendbar. Externe Berater werden nicht benötigt. Darüber hinaus unterstützt „easygrading“ die Gehaltsanalyse und das Design von Gehaltsbändern und ist als Verfahren für jede Unternehmensgröße geeignet. Weiterhin ist die Methode auch auf Organisationen mit klassischer Jobarchitektur anwendbar.
Dazu kommt, dass auf der Basis von easygrading auch agile Vergütungskonzepte gestaltet werden können.
Fazit: Fair Pay erfordert einen neuen Ansatz bei der Stellenbewertung
Der Paradigmenwechsel von der Organisation als Maschine hin zum lebendigen Organismus beinhaltet nach wie vor eine strukturierte Ordnung. Zur Gewährleistung von Vergütungstransparenz und Fair Pay wird ein neuer Ansatz in der Bewertung von Jobs benötigt. Mit „easygrading“ steht ein flexibles sowie wirtschaftlich sinnvolles und gerichtsfestes Stellenbewertungstool zur Verfügung. Die Stellenbewertung mit „easygrading“ bietet die Basis für die Gestaltung und Optimierung des gesamten Vergütungsmanagements in agilen Organisationen. Und ist darüber hinaus Grundlage für alle anderen HR-Programme im Unternehmen wie Personalbeschaffung, Weiterbildung und Leistungsmanagement.
FAQ: Jobarchitektur in agilen Organisationen
Mit der Ausrichtung auf „New Work“ oder „agile Organisation“ wechselt die Organisationsmetapher von der Maschine zum lebendigen Organismus. Dieser Wandel erfordert neue Bewertungsverfahren für Vergütungstransparenz und Fair Pay in agilen Strukturen.
Ja, auch lebendige Organismen basieren auf Organisationsebenen. Flexible Jobdesigns kommen in einer relativ stabilen Jobarchitektur vor. Hierarchische Strukturen sind dynamisch und dennoch im Sinne einer hierarchischen Ordnung stabil.
Klassische Verfahren basieren auf dem formalistischen Genfer Schema mit Fokus auf Ausbildung. Dies entspricht einer statischen Betrachtungsweise. Agile Organisationen brauchen dagegen dynamische Bewertungsansätze, die schnell auf Veränderungen reagieren können.
In agilen Organisationen steht die Entscheidungskompetenz im Vordergrund, da sie selten wechselt. Übergreifende Kenntnis und die Fähigkeit zur Verwertung dieser Kenntnis sind wichtiger als formale Ausbildungswege, da Fachwissen eine kurze Halbwertszeit hat.
Agile Organisationen zeichnen sich durch dynamische Veränderbarkeit aus. Die Stellenbewertungssystematik muss schnell auf neue Jobdesigns und geänderte Jobarchitekturen reagieren. Klassische Systeme sind schwerfällig und nur mit hohem Berateraufwand aktualisierbar.
Easygrading fokussiert auf Entscheidungskompetenz und vernetztes Denken statt auf formale Ausbildung. Die Methode ist online anwendbar, benötigt keine externen Berater und kann schnell auf Veränderungen reagieren.
Easygrading ermöglicht:
- Schnelle und einfache Stellenbewertung
- Unterstützung bei Gehaltsanalyse und Gehaltsbanddesign
- Eignung für jede Unternehmensgröße
- Anwendbarkeit auch auf klassische Jobarchitekturen
Auf jeden Fall! Für Vergütungsfragen wird eine Bewertung benötigt, um gesetzlichen Anforderungen und Transparenz zu entsprechen. Es kommt jedoch auf das richtige Bewertungsinstrument an, das der agilen Struktur gerecht wird.
Fair Pay erfordert einen neuen Ansatz bei der Stellenbewertung. Der Paradigmenwechsel beinhaltet weiterhin eine strukturierte Ordnung. Für Vergütungstransparenz und Fair Pay wird ein flexibles, wirtschaftlich sinnvolles Bewertungstool benötigt.
Die Stellenbewertung bildet die Grundlage für alle HR-Programme:
- Personalbeschaffung
- Weiterbildung
- Leistungsmanagement
- Gestaltung und Optimierung des gesamten Vergütungsmanagements
In einer Arbeitswelt, die sich vom starren Maschinenmodell zur dynamischen Organisation wandelt, braucht Fair Pay mehr als gute Absichten – es braucht Struktur, Transparenz und ein modernes Verständnis von Stellenwertigkeit.
easygrading bietet Ihnen ein flexibles, wirtschaftlich sinnvolles und gerichtsfestes Tool zur Stellenbewertung, das die Grundlage für ein faires und nachvollziehbares Vergütungsmanagement schafft. Damit gestalten Sie nicht nur Gehaltsstrukturen, sondern auch zentrale HR-Prozesse wie Recruiting, Weiterbildung und Leistungsmanagement effizient und konsistent.
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