Pay Equity Audit: Wie Sie in Ihrem KMU für eine gerechte Entlohnung sorgen können

von | 04. März. 2025

Der bereinigte Gender Pay Gap liegt weiterhin bei 6%. bei Der unbereinigte Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern lag 2024 bei 16%. Gerade mangeldnde Transparenz führt zu einem Verlust an Vertrauen und rechtlichen Risiken. Erfahren Sie, wie Sie mit einem optimalen Pay Equity Audit diskriminierungsfreie Entgeltsysteme etablieren – und warum Tools wie easygrading.de dabei unverzichtbar sind.

Die faire Entlohnung der Mitarbeitenden ist nicht nur ein ethisches Gebot, sondern auch ein entscheidender Wettbewerbsfaktor in der heutigen Geschäftswelt. Die Bedeutung von Pay Equity – der Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden in Bezug auf ihre Entlohnung – ist heute unbestritten. Der Schlüssel zur Erkennung und Beseitigung systematischer Lohnunterschiede zwischen Mitarbeitenden mit vergleichbarer Funktion, Qualifikation und Leistung ist ein optimales Pay Equity Audit.

Zudem erfüllen Sie mit einem Pay Equity Audit euch die EU-weiten Anforderung, insbesondere im Hinblick auf die EU-Entgelttransparenzrichtlinie 970/2023.

Das Bild Equal pay zeigt eine Wippe mit Kugeln, die Geschlechter symbolisieren, auf einer Münzpyramide. Die Darstellung symbolisiert das Streben nach Gleichgewicht und Pay Equity.

Lesen Sie jetzt, welche Voraussetzungen für ein erfolgreiches Entgeltgleichheits-Audit in einem kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU) erfüllt sein müssen.

Was ist ein Pay Equity Audit?

Ein Pay Equity Audit zielt darauf ab, Ungleichheiten in der Entlohnung aufzudecken und zu beseitigen, unabhängig von Geschlecht, ethnischer Herkunft, Alter oder anderen geschützten Merkmalen. Bevor wir uns jedoch den spezifischen Bedingungen zuwenden, ist es wichtig zu verstehen, warum ein solches Audit für Ihr Unternehmen wichtig ist.

Die Vorteile eines Pay Equity Audits

  1. Reputationsgewinn: Unternehmen, die faire Löhne bieten, genießen ein besseres Ansehen und ziehen talentierte Mitarbeitende an.
  2. Rechtliche Absicherung: Durch proaktive Maßnahmen können rechtliche Risiken und mögliche Klagen aufgrund von Diskriminierung minimiert werden.
  3. Mitarbeiterbindung: Faire Gehälter erhöhen die Zufriedenheit und Loyalität der Mitarbeitenden, was zu einer höheren Produktivität führt.

Die Schattenseiten ignorierter Gehaltsungleichheit

  1. Hohe Fluktuation: Unterbezahlte Mitarbeiter wandern ab – Rekrutierungskosten explodieren.
  2. Reputationsschäden: Skandale um unfaire Bezahlung gehen viral.
  3. Strafzahlungen: empfindliche Bußgelder können pro Fall in einigen EU-Ländern verhängt werden.

Grundbedingungen für ein optimales Pay Equity Audit

Einmalige Stellenbewertung und kontinuierliche Aktualisierung

Eine einmalige, gründliche Bewertung aller relevanten Schlüssel- oder Referenzpositionen ist die Grundlage für ein effektives Pay Equity Audit. Diese Bewertung sollte nicht nur die aktuellen Anforderungen und Verantwortlichkeiten der jeweiligen Stelle erfassen, sondern auch regelmäßig (in der Regel einmal jährlich) aktualisiert werden, um Veränderungen in der Unternehmensstruktur und im Markt zu berücksichtigen. Hier setzt die kostenoptimierte und intuitiv zu bedienende Online-Anwendung easygrading.de an. Mit dieser Plattform können Unternehmen ihre Stellenbewertungen einfach und effizient durchführen.

Beispiel für das analytische Stellenbewertungsverfahren easygrading.de, das zusätzlich die Möglichkeit bietet, Ist-Gehälter zu analysieren und Gehaltsbänder zu entwerfen.

Warum ohne Stellenbewertung nichts geht

  • Diskriminierungsrisiko: Stark subjektive Einschätzungen führen zu Benachteiligung (z. B. „Männern trauen wir mehr Verantwortung zu“).
  • Beispiel: Ein Handwerksbetrieb für Ofen- und Luftheizungsbau bewertete „körperliche Belastung“ höher als „Planungskompetenz“ – dadurch wurden weibliche Projektleiterinnen systematisch unterbewertet.

Datenbasierte Analyse

Die Schaffung einer soliden Datenbasis ist unerlässlich. Ohne verlässliche Daten kann kein effektives Audit durchgeführt werden. Die gesammelten Daten sollten umfassend analysiert werden, um aussagekräftige Einblicke in die Vergütungsstruktur des Unternehmens zu gewinnen. Hierbei sind statistische Analysen ein wertvolles Werkzeug. Sie helfen dabei, Muster und Ungleichheiten zu identifizieren, die möglicherweise nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Auch hier kann easygrading das Unternehmen unterstützen.

Root-Cause-Analysen

Wenn Ungleichheiten festgestellt werden, ist es wichtig, die Ursachen zu ermitteln. Root-Cause-Analysen sind hier als Maßnahme zur Qualitätssicherung und als Teil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses unerlässlich. Sie helfen bei der Identifizierung der grundlegenden Faktoren, die für die Lohnunterschiede verantwortlich sind. Dies können unbewusste Vorurteile in der Personalpolitik, Unterschiede in der Verhandlungsmacht oder auch historisch gewachsene Praktiken sein, die einer Überprüfung bedürfen.

Transparente Kommunikation der Ergebnisse

Die Ergebnisse des Audits sollten transparent kommuniziert werden. Kommunikation ist ein Schlüssel zur Schaffung von Vertrauen innerhalb des Unternehmens. Mitarbeitende sollten über die Erkenntnisse informiert werden und verstehen, welche Schritte unternommen werden, um bestehende Ungleichheiten zu beheben. Dies zeigt nicht nur, dass das Unternehmen Verantwortung übernimmt, sondern fördert auch ein Gefühl der Zugehörigkeit und Wertschätzung unter den Mitarbeitenden.

Umsetzung notwendiger Korrekturen

Ein Audit ist nur so gut wie die Maßnahmen, die ergriffen werden, um Ungleichheiten zu beseitigen. Es ist wichtig, dass erforderliche Korrekturen zeitnah umgesetzt werden. Dies kann beispielsweise Anpassungen der Gehälter, Schulungen zur Sensibilisierung für unbewusste Vorurteile oder die Überarbeitung von Einstellungs- und Beförderungsrichtlinien umfassen.

Etablierung präventiver Prozesse

Um zukünftige Ungleichheiten zu vermeiden, sollten präventive Prozesse etabliert werden. Dies umfasst die Implementierung von Richtlinien, die Gleichheit und Fairness in allen Aspekten der Personalpolitik fördern. Dazu gehören Schulungen für Führungskräfte, um sicherzustellen, dass diese die Bedeutung von Pay Equity verstehen und aktiv unterstützen.

Externe Expertise hinzuziehen

Wenn Ihr Unternehmen nicht über das interne Know-how verfügt, kann es sinnvoll sein, externe Expertise hinzuzuziehen. Respondeo, die Vergütungsberatung für KMU, bietet die nötige Unterstützung, um Ihr Audit zu optimieren. Die Zusammenarbeit mit Experten kann sicherstellen, dass alle Aspekte des Audits professionell und objektiv angegangen werden.

Typische Stolpersteine bei Pay Equity Audits

  1. Datenqualität: Fehlende oder veraltete Gehaltsdaten → Nutzen Sie SaS-Tools wie easygrading.de für Echtzeit-Updates.
  2. Widerstand im Team: Führungskräfte fürchten Kontrollverlust → Kommunizieren Sie klare Vorteile („Weniger Konflikte, mehr Fokus auf Leistung“).
  3. Kosten: Externe Berater sind teuer → Starten Sie mit einer Self-Service-Lösungen, wie easygrading.de .

Herausforderungen und wie Sie sie meistern

Ein optimales Pay Equity Audit ist ein entscheidender Schritt in Richtung fairer Vergütung in Ihrem KMU. Es erfordert eine sorgfältige Planung, Datenanalyse und die Bereitschaft, Veränderungen umzusetzen. Indem Sie die oben genannten Bedingungen erfüllen und den Prozess transparent gestalten, schaffen Sie nicht nur ein gerechteres Arbeitsumfeld, sondern stärken auch die Loyalität Ihrer Mitarbeitenden und das Ansehen Ihres Unternehmens.

Nutzen Sie die Chance, sich als Vorreiter in der Entgeltgleichheit zu positionieren. Die Investition in faire Gehälter wird sich langfristig in Form von höherer Mitarbeiterzufriedenheit, weniger Fluktuation und einem positiven Unternehmensimage auszahlen. Beginnen Sie noch heute mit Ihrem Pay Equity Audit – Ihre Mitarbeitenden und Ihr Unternehmen werden es Ihnen danken!

FAQ zu Pay Equity Audit für KMU

Ein Pay Equity Audit deckt Ungleichheiten in der Entlohnung auf und beseitigt sie unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft. Es erfüllt EU-weite Anforderungen der Entgelttransparenzrichtlinie und bietet:

  • Reputationsgewinn
  • Rechtliche Absicherung
  • Höhere Mitarbeiterbindung
  • Schutz vor Sanktionen

Ein erfolgreiches Audit erfordert:

  1. Einmalige gründliche Stellenbewertung mit jährlicher Aktualisierung
  2. Datenbasierte Analyse mit statistischen Auswertungen
  3. Root-Cause-Analysen zur Ursachenermittlung
  4. Transparente Kommunikation der Ergebnisse
  5. Zeitnahe Umsetzung notwendiger Korrekturen

Diese Grundlagen gewährleisten systematische Entgeltgleichheit.

Ohne Stellenbewertung entstehen Diskriminierungsrisiken durch subjektive Einschätzungen. Beispiel: Ein Handwerksbetrieb bewertete „körperliche Belastung“ höher als „Planungskompetenz“, wodurch weibliche Projektleiterinnen systematisch unterbewertet wurden. Objektive Stellenbewertung verhindert solche geschlechtsspezifischen Benachteiligungen.

Root-Cause-Analysen sind als Qualitätssicherungsmaßnahme unerlässlich. Sie identifizieren grundlegende Faktoren für Lohnunterschiede:

  • Unbewusste Vorurteile in der Personalpolitik
  • Unterschiede in der Verhandlungsmacht
  • Historisch gewachsene Praktiken

Diese Analysen sind Teil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.

Transparente Kommunikation schafft Vertrauen im Unternehmen. Mitarbeitende sollten über:

  • Erkenntnisse des Audits informiert werden
  • Geplante Schritte zur Behebung von Ungleichheiten verstehen
  • Maßnahmen zur Verbesserung nachvollziehen können

Dies zeigt Verantwortungsübernahme und fördert Zugehörigkeitsgefühl.

Häufige Herausforderungen:

  • Datenqualität: Fehlende oder veraltete Gehaltsdaten → SaaS-Tools nutzen
  • Widerstand im Team: Führungskräfte fürchten Kontrollverlust → Vorteile kommunizieren
  • Kosten: Externe Berater sind teuer → Mit Self-Service-Lösungen starten

Diese Probleme lassen sich durch gezielte Maßnahmen bewältigen.

  • Implementierung von Richtlinien für Gleichheit und Fairness
  • Schulungen für Führungskräfte zur Bedeutung von Pay Equity
  • Regelmäßige Überprüfung der Personalpolitik
  • Sensibilisierung für unbewusste Vorurteile

Diese Prozesse fördern langfristige Entgeltgleichheit.

Externe Expertise ist sinnvoll bei:

  • Fehlendem internem Know-how
  • Bedarf an objektiver Perspektive
  • Komplexen Auditanforderungen
  • Notwendigkeit professioneller Umsetzung

Vergütungsberatungen wie Respondeo bieten spezialisierte Unterstützung für KMU bei der Audit-Optimierung.

  • Höhere Mitarbeiterzufriedenheit durch faire Behandlung
  • Weniger Fluktuation und niedrigere Rekrutierungskosten
  • Positives Unternehmensimage als fairer Arbeitgeber
  • Schutz vor rechtlichen Risiken und Sanktionen

Die Investition zahlt sich durch bessere Mitarbeiterbindung und Reputation aus.

  • Hohe Fluktuation und explodierende Rekrutierungskosten
  • Reputationsschäden durch Skandale um unfaire Bezahlung
  • Empfindliche Bußgelder pro Fall in EU-Ländern
  • Verlust qualifizierter Mitarbeiter an Konkurrenten

Ein proaktives Pay Equity Audit verhindert diese negativen Folgen.

Wenn Sie mit mir persönlich über Ihre aktuelle Situation sprechen möchten oder individuelle Unterstützung bei der Durchführung eines Pay Equity Audits in Ihrem Unternehmen benötigen, vereinbaren Sie einen unverbindlichen Telefontermin und lassen Sie uns besprechen, wie ich Sie unterstützen kann.

Gerne erläutere ich Ihnen ebenso die Funktionsweise von easygrading.

Schreiben Sie mir einfach eine E-Mail oder rufen Sie mich an.
+49 (0) 30 217 511 69

Geschrieben von Dr. Viktor Beyfuß

Viktor Beyfuß unterstützt Unternehmen, schnell kostenoptimiert, klare interne Wertigkeitsstrukturen und eine faire Mitarbeitervergütung zu gestalten.

Das könnte Sie auch interessieren…

                                      

Die richtige Investition in Ihre Belegschaft zahlt sich über Jahre hinweg aus!

Werte

Wofür wir stehen

Respondeo steht für eine diskriminierungsfreie Arbeitsbewertung und Gehaltsgestaltung. Wachstum, Motivation und Engagement der Mitarbeitenden stehen bei uns im Vordergrund.

Kompetenz

Ehrlichkeit

Innovation

In 5 Schritten eine faire Gehaltsmatrix erstellen